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Männliche RFAs – ja, die gibt es!

Der Beruf der MFA ist (noch) eine weibliche Domäne. Warum eigentlich? In einem Berliner Rheumazentrum arbeitet ein männlicher medizinischer Fachassistent, der den Fortbildungskurs der Rheumaakademie zum Rheumatologischen Fachassistenten absolviert hat. Gerne gestattet Herr Christopher Fiebig einen Einblick in seinen Berufsalltag wie auch zu seiner Haltung zu seinem Beruf.

HERR FIEBIG, SIE SIND IM RHEUMATOLOGISCHEN VERSORGUNGSZENTRUM (RVZ) STEGLITZ „DER MANN“ UNTER VIER WEIBLICHEN KOLLEGINNEN. WIE FÜHLT MAN SICH SO?
 
Das Geschlecht ist eigentlich unwichtig. Als ich 2017 in den Beruf einstieg, war es anfangs ungewohnt, fast nur von weiblichen Kolleginnen umgeben zu sein. Damals hatte ich als 17-Jähriger in meinem ersten Ausbildungsberuf andere Sorgen, und war zurückhaltender als jetzt. Jeder im Team trägt mit seinen Individuellen Stärken und Temperamenten zur Qualität unserer Arbeit bei.
 
WAS HAT SIE DENN BEWOGEN, DEN BERUF DES MEDIZINISCHEN FACHANGESTELLTEN EINZUSCHLAGEN UND WEITERHIN DIE FORTBILDUNG ZUM RHEUMATOLOGISCHEN FACHASSISTENTEN (RFA) ZU ABSOLVIEREN?
Meine ursprünglichen Berufswünsche lagen weit vom MFA-Beruf entfernt. Ich wollte, wie meine Eltern, Polizist werden oder einen technischen Beruf ausüben. Als das dann nach vielen Anläufen nicht klappte, überlegte ich weiter und erkannte meine Leidenschaft für Medizin und den Kontakt mit Menschen. Pfleger war nicht das Richtige für mich, und Arzt schien mir zu stressig. Daher entschied ich mich für den Beruf des MFA.

HABEN SIE NOCH WEITERE BERUFLICHE PLÄNE?

Aktuell habe ich das Ziel, mich regelmäßig weiterzubilden, um mein Wissen stets aktuell zu halten und aufzufrischen. Die Entwicklungen im Bereich der Rheumatologie finde ich besonders spannend und freue mich darauf, die nächsten Jahre in diesem Fachgebiet zu arbeiten. Was die Zukunft bringt, ob ich mich vielleicht mehr in Richtung Technik orientiere oder weiterhin in der Medizin bleibe, ist noch offen.

WIE STEHT ES MIT DER SOG. WORK-LIFE-BALANCE?

Die Work-Life-Balance ist für mich sehr wichtig. Trotz intensiver Arbeit im Rheumatologischen Versorgungszentrum versuche ich mir bewusst Zeit für Erholung und persönliche Aktivitäten zu nehmen. Es kann aufgrund knapper Personalsituationen aktuell durchaus anstrengend sein, aber das ist etwas, dessen man sich in diesem Berufsfeld bewusst sein muss. Wichtig ist, damit richtig umzugehen und sich die Zeit zu nehmen, die man braucht.

HABEN SIE VIELEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH!

CHRISTOPHER FIEBIG

Rheumatologisches Versorgungszentrum
Berlin-Steglitz
Schloßstraße 110, 12163 Berlin

Rechtliches

WORTREICH Gesellschaft für individuelle Kommunikation mbH 

Barfüßerstraße 12

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