Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht mit dem Begriff ADHS (Aufmerksamkeits-defizit-Hyperaktivitätsstörung) konfrontiert werden. Besonders in den sozialen Medien scheint das Thema allgegenwärtig: Influencer berichten von ihrem Alltag, manchmal auch auf Basis eines Selbsttests. Dadurch entsteht schnell der Eindruck, ADHS sei „überall“.
Doch welche Bedeutung hat das Thema Neurodiversität für unseren Praxisalltag? Begegnen wir neurodivergenten Patientinnen und Patienten häufiger als gedacht? Und beeinflusst Neurodiversität möglicherweise das Therapiemanagement, die Kommunikation oder die Wahrnehmung von Beschwerden?