Mehr Zeit für das Wesentliche:
Wie digitale Anamnese die Rheumatologie entlastet
Wie digitale Anamnese die Rheumatologie entlastet
Ergänzend greift die Kurzfassung in dieser Ausgabe ein Thema auf, das im Praxisalltag oft unterschätzt wird: Patientenzufriedenheit. Gerade bei aktiver rheumatoider Arthritis berichteten Patientinnen und Patienten in einem teambasierten Modell mit RFA-Visiten höhere Zufriedenheit, besonders bei Information, Interaktion, Kooperation und Vertrauen. Das ist kein „weiches“ Zusatzthema, sondern ein Qualitätsaspekt, der Adhärenz und Krankheitsbewältigung unterstützen kann.
Für RFAs bedeutet das: Ihre Arbeit ist nicht Begleitung, sondern ein qualitätsrelevanter Teil der Versorgung, mit eigenem fachlichen Profil. Für Praxen bedeutet es: Delegation braucht Standards, Qualifikation, Dokumentation und Zeitfenster, sonst bleibt sie fragil. Und für die Systemebene ist die Schlussfolgerung unbequem, aber klar: Evidenz allein reicht nicht. Ohne einen verlässlichen Vergütungsrahmen bleibt Delegation ein Projekt und abhängig von Einzel-engagement.
Ich wünsche Ihnen beim Lesen viele konkrete Impulse für Ihren Praxisalltag, und die Zuversicht, Delegation Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

„Aber ich wollte mehr. Mehr Verantwortung, mehr Eigenständigkeit, mehr medizinisches Wissen und mehr Vertrauen der Ärzte.“
„Aber ich wollte mehr. Mehr Verantwortung, mehr Eigenständigkeit, mehr medizinisches Wissen und mehr Vertrauen der Ärzte.“
Dieses Mal erwartet Sie eine bunte Mischung aus sehr kniffligen und zur Entspannung auch einigen leichteren Fällen – viel Spaß!
Die Rheumatologische Fachassistenz (RFA) ist aus der modernen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen in Deutschland nicht mehr wegzudenken.