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RheDAT und RheCORD

Update zu neuen Projekten und Optionen

Seit dem 1. Oktober 2025 wird der BARMER-Vertrag zur Besonderen Versorgung Rheuma in Bayern und Berlin um das Pilotprojekt „Digitale Versorgungs-
unterstützung/Patientenbegleitung mit RheCORD und RheDAT“ erweitert.

Dort kann den Patientinnen und Patienten eine digitale Therapiebegleitung über die Gesundheits-App RheCORD inklusive Anbindung an die behandelnde rheumatologische Einrichtung ermöglicht werden – zunächst für zwei Jahre. Bei Erfolg soll das Projekt ausgeweitet und verlängert werden.

REGIONALES PILOTPROJEKT ZUR DIGITALEN VERSORGUNG

Die Smartphone-App mit erweiterten Funktionen wie einem krankheitsbegleitenden Selbstfürsorge-Modul stand bislang nur Patientinnen und Patienten im Rahmen von Studien zur Verfügung. Nun wird die App auch durch eine gesetzliche Krankenkasse angeboten. Die kostenfrei in den App-Stores von Google und iOS erhältliche Version RheCORD Basic verfügt über ein deutlich reduziertes Funktionsspektrum. Auch wenn in einem Quartal kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt erfolgt, gibt es Pauschalen für die initiale Einrichtung der App bei Patientinnen und Patienten und für das digitale Monitoring. Die Leistungen können auch an MFA bzw. RFA delegiert werden. Wer bereits am BARMER-Vertrag teilnimmt, muss keine neue Teilnahmeerklärung einreichen, ebenso bereits eingeschriebene Teilnehmende – diese können direkt mit der App ausgestattet werden. Der Helmsauer Care Manager und RheDAT wurden bereits um die neuen Leistungsziffern erweitert.

DMP RHEUMATOIDE ARTHRITIS: EDMP-MODUL FÜR RHEDAT

Endlich ist das DMP Rheumatoide Arthritis (DMP RA) in der Versorgung angekommen. Im Juli 2025 startete die Umsetzung in Schleswig-Holstein, seit Oktober 2025 ist es auch in Westfalen-Lippe verfügbar. Eine gute Neuigkeit: Die Entwickler von RheDAT bieten mit EMILdmp ein professionelles eDMP-Modul an, das sich nahtlos in RheDAT integrieren lässt und so eine Doppeldokumentation vermeidet. Inzwischen ist es möglich, eDMP-Daten direkt aus EMILdmp per KIM an die Datenstellen zu übertragen. Dies ersetzt bisherige manuellen Schritte und macht den Versand nicht nur komfortabler, sondern auch weniger fehleranfällig. Ein großer Vorteil: Quittungen der Datenstellen können direkt über KIM abgerufen werden, wodurch Dokumentationen automatisch als "quittiert" markiert werden.

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