Bei Betroffenen mit rheumatoider Arthritis (RA) beeinflusst deren Zufriedenheit mit dem Behandlungsmanagement die Krankheitskontrolle, Therapietreue sowie das körperliche und psychische Wohlbefinden – allesamt entscheidende Faktoren für den Langzeiterfolg.
In die multizentrische, pragmatische randomisiert-kontrollierte Studie wurden 224 Patientinnen und Patienten mit seropositiver RA eingeschlossen und über einen Zeitraum von 12 Monaten nachverfolgt. Nach der Basiserhebung fanden 5 Folgevisiten statt. In der Interventionsgruppe (IG) wurden zusätzlich 3 Visiten durch eine RFA durchgeführt, in der Kontrollgruppe (KG) erfolgte die Betreuung konventionell „nur“ durch Ärztinnen oder Ärzte. Nach 12 Monaten wurden in Abhängigkeit von der Krankheitsaktivität (DAS28 <2,6 vs. ≥2,6) Subgruppen gebildet. Primärer Bewertungsmaßstab der Studie war die mit dem sog. ZAP („Zufriedenheit in der ambulanten Versorgung – Qualität aus Patientenperspektive“)-Fragebogen ermittelte Patientinnen- und Patientenzufriedenheit.
Fazit: Die teambasierte Versorgung hatte einen positiven Einfluss auf multiple Dimensionen der Patientinnen- und Patientenzufriedenheit bei aktiver RA – vor allem, wenn (noch) keine Remission vorlag.