Die Rheumatologische Fachassistenz (RFA) ist aus der modernen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen in Deutschland nicht mehr wegzudenken.
Es war daher folgerichtig, dass Privatdozent Dr. Martin Feuchtenberger, Burghausen, im Rahmen der 14. Fortbildungsveranstaltung am 25. April 2025 beim BDRh-Kongress in Berlin den RFAs die nationale IT-Plattform RheDAT/RheDAT Plus vorstellte.
Ein Großteil des Auditoriums kannte RheDAT bereits, einige nutzten es auch aktiv im Praxisalltag. Zu Beginn spannte Dr. Feuchtenberger einen historischen Bogen: Die Idee einer IT-gestützten Dokumentationsplattform in der Rheumatologie reicht zurück bis zu RheumaDOK – einem Vorgängerprojekt, das aufgrund technischer Weiterentwicklungen im Jahr 2018 durch RheDAT abgelöst wurde.
RheDAT ist eine digitale Patientenakte, entwickelt von Rheumatologinnen und Rheumatologen für die Rheumatologie – getragen von der DGRh, dem BDRh, dem VRA und dem DRFZ. In seinem Vortrag demonstrierte Dr. Feuchtenberger die moderne, anwenderfreundliche Oberfläche und die intuitive Bedienung von RheDAT/RheDAT Plus. Besonders hervorgehoben wurden:
Die zentrale Idee hinter RheDAT – nämlich eine Plattform für die Routinedokumentation zu schaffen, die zugleich eine Anbindung an andere Systeme wie die Kerndokumentation (perspektivisch auch die Rabbit-Register des DRFZ) und Selektivverträge ohne Medienbrüche oder Doppeldokumentationen beinhaltet – überzeugte das Publikum nachhaltig.
Das große Interesse zeigte sich nicht zuletzt durch zahlreiche Fragen im Anschluss an den Vortrag. Zum Abschluss betonte Dr. Feuchtenberger, wie wichtig es ihm war, die RFAs persönlich über RheDAT zu informieren – und sie damit auch aktiv in die Weiterentwicklung von RheDAT/RheDAT Plus einzubeziehen. Hierzu sei jeder aufgerufen!