„Ich habe RheDAT (vormals RheMIT) als ein Programm kennengelernt, das ich im Morgenrundgang in den Sprechzimmern öffne, um dies für die Ärzte vorzubereiten. Ganz lange war dies mein einziger Berührungspunkt – was dieses Programm eigentlich kann und für welchen Nutzen es gedacht ist, war mir lange nicht bewusst.
Als wir in unserer Praxis endlich die RFA-Sprechstunde etablieren konnten, habe ich RheDAT zum ersten Mal benutzt, zuerst nur um die Assessments zu erfassen. In dieser Zeit habe ich allerdings schon gesehen, dass viel mehr über RheDAT zu dokumentieren möglich wäre, allerdings waren wir noch nicht so weit und haben doch hauptsächlich über unser PVS dokumentiert und Briefe erstellt, somit war eine doppelte Dokumentation nicht sinnvoll. Das nächste Projekt in unserer Praxis war die Studie PETRA 2.0, für die Daten aus RheDAT exportiert werden. RheDAT zeigt an, welche Assessments für die Studie nötig sind und welche Daten man übermitteln muss. Diese Funktion ist genial, man kann nicht mehr vergessen, ob dieses oder jenes Assessment nötig ist oder welche Daten bei welcher Visite zu erheben sind. Bei uns in der Praxis war oft der Klassiker, dass der BMI vergessen wurde zu erheben. Seit RheDAT funktioniert dies um Welten besser.
Also, nun habe ich ein wenig in RheDAT reinschmecken können, wusste allerdings immer noch nicht um den vollen Umfang des Programmes, bis Frau Dr. Fuchs mich voller Begeisterung nach Burghausen in das MVZ zu Dr. Feuchtenberger geschickt hat. Als Aufgabe gab sie mir die Idee mit, dass wir versuchen wollen, das PVS für die Dokumentation und auch für die Praxisabläufe möglichst komplett durch RheDAT zu ersetzen. Dann würden nur noch Rezepterstellung, Diagnoseerfassung und -verschlüsselung und die Abrechnung im PVS erledigt werden müssen. Zuerst war ich ziemlich skeptisch, ob dies wirklich so funktionieren könnte. Als ich allerdings die Hospitation in Burghausen machen durfte, habe ich gesehen, was alles möglich ist. Ich war nach diesem Tag ähnlich begeistert wie meine Chefin, nun konnte ich live sehen, wie dies umgesetzt wird und habe auch den vollen Umfang des Programms kennen lernen dürfen.
Von der Dokumentation für den Brief, Brieferstellung, bis zur internen Organisation (wann soll der Patient wieder kommen, etc.), eine eigene Scan-Welt ohne nerviges Zuordnen, sowie eine Abarbeitungsliste für die Ärzte der eingegangenen Befunde, Dokumentation von einigen Studien, Laborblatt, Abrechnung von Selektivverträgen, usw. ist gefühlt in diesem Programm alles möglich. Was mich am meisten begeistert hat, ist die Individualität von RheDAT, man kann sich die Inhalte selber einstellen und verändern, wie man es haben möchte und auf die eigenen Bedürfnisse zuschneiden. So etwas habe ich noch nie gesehen. Jedes andere Programm hat so eine Flexibilität nicht und nicht zu vergessen die Verbindung mit Helmsauer, sowie das Exportieren der Kerndokumentation und der Daten der PETRA 2.0-Studie. Nach unserem Ausflug in Burghausen war also klar, wir wollen deutlich mehr mit RheDAT arbeiten und auch irgendwann komplett umsteigen. Bis jetzt haben wir die Struktur des Scannens auf RheDAT umgestellt und möchten dieses Jahr noch die Brieferstellung über RheDAT laufen lassen. Ich finde, dieses Tool gibt die Möglichkeit, (fast) alles in einem Programm zu haben, was in der Praxis benötigt wird, das Programm könnte es zumindest hergeben. Wir würden uns allerdings wünschen, dass es Workshops gibt, in denen man lernt, wie man sich RheDAT (Plus) auf die eigenen Bedürfnisse zuschneidet.“