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Unsere Erfahrungen mit RheDAT PLUS

Zentrales Element für Dokumentation und Management

Dr. med. Petra Fuchs, Rheumapraxis am Webereck in Augsburg, schildert im Folgenden ihre Erfahrungen – die meisten positiv, aber Probleme gibt es noch – bei der Einführung von RheDAT (vormals RheMIT).

„Ganz lange ging es mir so, wie es wohl den meisten Rheumatologen geht: Ich kannte RheMIT als Nachfolger von RheumaDok. Zunächst ein Tool, um Assessments zu erfassen, später kam dann die Unterstützung bei der Dokumentation und dann die Abrechnung von Selektivverträgen hinzu. Und dann gab es immer wieder Vorträge von Dr. Martin Feuchtenberger, Burghausen, in denen ich hören konnte, dass er sich ein Praxisleben ohne RheMIT Plus gar nicht mehr vorstellen kann. Passte nicht zusammen. Als ich ihn beim BDRh-Kongress 2023 darauf angesprochen habe, endete unser Gespräch mit der Einladung, RheMIT Plus vor Ort im MVZ Burghausen anzuschauen. (Zur Vereinfachung werde ich nachfolgend das Plus weglassen und von RheMIT bzw. RheDAT sprechen und RheDAT Plus meinen.)

Im Juni 2023 lernten wir RheMIT als Software kennen, mit der man nahezu alles machen kann: Erfassung aller Daten, die beim Patientenkontakt erhoben werden, Berechnung der erforderlichen Assessments, Schnittstelle zu Helmsauer Care Manager und DRFZ (Kerndokumentation), schnelle Brieferstellung und -versand. Viel spannender fanden wir folgende Erkenntnisse (Aufzählung nicht abschließend): das Archivieren von gescannten Dokumenten geht in einem Bruchteil der Zeit, die wir bisher brauchen; die patientenbezogene Praxisorganisation kann über RheMIT laufen (keine Rückfragen mehr wegen der unleserlichen Schrift der Chefin!). Und eine Option, die praxisinterne Kommunikation zu verschlanken und auf fliegende Zettel zu verzichten, ist in der Pipeline! Wir sind aus dem MVZ gegangen und waren uns einig: DAS WOLLEN WIR HABEN!! Die ersten Kontakte mit Herrn Schumann von itc haben uns noch mehr Möglichkeiten aufgezeigt und uns in unserer Entscheidung bestätigt.

WIE WEIT SIND WIR HEUTE?

Scannen und Archivieren sind umgestellt – akute 100 % Begeisterung aller beteiligten Mitarbeiter (hat man auch nicht so oft als Chef)! Bei unserem Plan, das PVS nur noch für Abrechnung und Rezepte zu benützen, sind wir leider noch nicht recht viel weitergekommen. Wir sind an unseren Hausaufgaben dran: die aktuell verwendeten Textbausteine müssen RheDAT-fähig gemacht werden (für eine „geschmeidige“ Brieferstellung direkt aus RheDAT), die Informationen des papierenen Laufzettels in RheDAT dargestellt werden (papierlose Organisation der Sprechstunde), Arbeitsabläufe angepasst werden usw. Eine komplett praxis-individuelle RheDAT-Welt anlegen zu können, bedeutet allerdings ein deutliches Vordringen dahin, wo es ans EDV-„Eingemachte“ geht. 

Ja, und was wünschen wir uns zum Weiterkommen? Leider gibt es noch keine strukturierte Unterstützung für die Arbeit in und mit RheDAT Plus. Schulungsmaterialien (sei es statisch oder als Video-Tutorial) sind dringend erforderlich. Das extrem umfangreiche und detaillierte Handbuch, erschlägt mich mehr als es mir hilft. Ich habe auch nicht immer viele Stunden an einem Stück Zeit zum konzentrierten Lesen und Lernen. Auch einen etablierten Support, an den man sich bei Fragen niederschwellig wenden kann, wünschen wir uns. Bislang konnten wir uns mit unseren Fragen an Dr. Feuchtenberger oder an Michael oder Malte Schumann von itc wenden. Da bekommt man natürlich extrem kompetente Auskünfte (allen dreien dafür ein riesengroßes Danke!), aber man hat schon ein recht schlechtes Gewissen dabei, wenn man immer bei denen anklopft, die den vollsten Terminkalender haben.“

DR. MED. PETRA FUCHS

Rheumapraxis am Webereck
Augsburger Str. 9
86157 Augsburg

Rechtliches

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