Als Nutzer von „Rhemit – Rhedat – Rhedat plus“ der ersten Stunden, möchte ich auch heute diese Software im Alltag nicht missen, wie im Anschluss Frau Burigk schreibt. Was ist wichtig, damit wir effizient damit arbeiten können?
RheDAT wird in unserer Praxis konsequent eingesetzt. Es ist wichtig, dieses Rheuma-Dokumentations-Werkzeug auf die Bedürfnisse und Abläufe der eigenen Praxis anzupassen. Dieser Ablauf ist in unserer Praxis so definiert, dass ich vor dem Aufrufen des Patienten aus dem Wartezimmer bereits die aktuellen Eingaben zu Schmerzen, Krankheitsaktivität, körperlicher Funktion und den Depressionsscore sehen kann. Dies hilft mir, mich auf das Patientengespräch einzustellen: Braucht es eher Änderung der DMARD-Therapie oder eine multimodale Schmerztherapie? Die Antwort auf diese Frage kann ich oft schon aus diesen Scores herauslesen. Unsere Dokumentation ist ziemlich vollständig. Wir brauchen sie für Selektivverträge, unser eigenes Qualitätsmanagement, Studien sowie die Dokumentation für RheumaDatenRheport. Bei der Komplettierung von Diagnosen und Medikation unterstützen uns übrigens teilweise studentische Hilfskräfte außerhalb der Sprechzeiten. Laborparameter und PROs werden automatisiert eingelesen. Damit steht immer ein Grunddatensatz jedes Patienten zur Verfügung.
Mehrfach wurden Patientenbefragungen durchgeführt als Teil des Qualitätsmanagements. Die hierfür notwendigen Datenfelder in RheDAT Plus können einfach ergänzt werden. Dies ermöglicht eine rasche patientenbezogene Dokumentation der Befragungen. Sämtliche Patientendaten können dann exportiert, ausgewertet und zusätzlich ohne großen Aufwand in Form eines Kongressabstracts mit anderen Kolleginnen und Kollegen geteilt werden. RheDAT und RheCORD bedeuten uns viel und sind aus unserer Praxis- und Versorgungstätigkeit nicht mehr wegzudenken. Gerade bei zunehmender Verdichtung der Patientenversorgung gelingt uns damit eine optimale Dokumentation und eine Erleichterung des Arbeitsalltags.
Praxisgemeinschaft Rheumatologie – Nephrologie (PGRN.de)
Möhrendorfer Str. 1c
91056 Erlangen
Die aktuelle Zeit stellt Praxen und Kliniken, Ärztinnen und Ärzte und das nicht-ärztliches Personal vor immer mehr Herausforderungen. So gibt es auf der einen Seite den Fachkräftemangel und die damit verbundene Gefährdung der rheumatologischen Versorgung und auf der anderen Seite die stetig und schnell steigenden Anforderungen, die trotz personalknappheit bewältigt werden sollen.
Schaut man mit einem anderen Blickwinkel auf die aktuelle Zeit, so stehen dort der Fortschritt und die Weiterentwicklung. Es ist einfach nur großartig, wie viele Erkrankungen im Bereich der Rheumatologie mittlerweile gut und frühzeitig diagnostiziert werden können. Und nicht nur das, sondern auch und vor allem, wie viele Therapieoptionen inzwischen zur Verfügung stehen, um die Patienten gut versorgen zu können. Wie schaffen wir nun den „Spagat“ zwischen begrenzten Personalressourcen und dem Versorgungsanspruch der Patienten, bedingt durch gute Medizin? Schaut man nun auf die vorhandene Ressource „digitale Unterstützung“, findet man ein riesengroßes Angebot an Programmen. Bleiben wir ehrlich, nicht immer ist ein neues Programm eine Unterstützung, sondern eher eine neue Herausforderung als Optimierung. Also doch lieber so weiter machen wie bisher und nichts ändern, weil es ja doch funktioniert? Die Antwort auf diese Frage sollte definitiv „NEIN“ sein.
Wenn man sich über Digitalisierung wie effektive und optimierte Dokumentation in der Rheumatologie Gedanken macht, sollte man sich Zeit nehmen und sich mit RheDAT beschäftigen. RheDAT ist aus meiner Sicht ein wahnsinnig innovatives Dokumentationssystem, speziell für die Rheumatologie. In diesem Programm werden die rheumatologischen Routineabfragen wie Morgensteifigkeit und Krankheitsaktivität (inklusive der Funktionsscores wie dem FFBh und Aktivitätscores wie der DAS28) übersichtlich auf einer Seite dargestellt und automatisch berechnet. Es besteht die Möglichkeit, das System auf praxisspezifische Standards individuell anzupassen.
Es kann bei der Abrechnung der Selektivverträge unterstützen. Daten können direkt in die Krankenakte/das Praxisverwaltungssystem übertragen werden. Vor allem aber ist das Programm einfach und intuitiv zu bedienen. Sollte doch einmal eine Frage zu einzelnen Funktionen entstehen, dann steht ein übersichtliches Handbuch zur Hilfe bereit, das mit Bildern die Dinge einfach erklärt. Zusätzlich gibt es Ansprechpartner, die einem in einem persönlichen Gespräch weiterhelfen. Wie nun entscheiden? Einmal besteht die Möglichkeit, in Praxen, die diese Software bereits nutzen und für sich arbeiten lassen, zu hospitieren. Dies erleichtert die Einschätzung, ob RheDAT etwas für die eigenen Strukturen wäre. Es lohnt sich, fremde und eigene Praxisabläufe genau anzusehen und zu überlegen, ob eine Software in die Abläufe der eigenen Strukturen eingegliedert werden kann, um diese positiv zu unterstützen. Nun die gedankliche Hürde „schaffen wir das?“, die leider in vielen Fällen dazu führt, dass ein erst motiviert gestartetes Projekt wie die „Einführung einer neuen Software“ dann doch nicht umgesetzt wird. Auch hier wird der Anwender im Fall „RheDAT“ nicht allein gelassen, sondern kann bei Bedarf auf Unterstützung zurückgreifen.
In meinen Augen lohnt es sich sehr, sich die Zeit zu nehmen und zu prüfen, ob RheDAT eine gute Idee und Chance wäre. Aus unserem Praxisalltag ist RheDAT nicht mehr wegzudenken. Es optimiert die Arbeitsabläufe, spart unseren Ärztinnen und Ärzten und dem gesamten Team täglich Zeit bei der Dokumentation und steigerte die Qualität der Dokumentation in spürbarem Maß. Die Pflege der Software ist dank der einfachen und selbstdurchführbaren Update-Funktion unaufwändig.
Sie merken es vielleicht, ich schaffe es nicht, einen Abschluss dieses Beitrags zu schreiben, weil es aus meiner Sicht noch weitere Vorteile von RheDAT gibt, über die ich berichten könnte. Deswegen beende ich diesen Beitrag mit dem Hinweis auf ein besonderes Merkmal: RheDAT ist ein Programm, das von Rheumatologinnen und Rheumatologen und Ihren Teams mitgestaltet und aufgebaut wurde. Das Programm wird stetig mit dem Ziel weiterentwickelt, die Dokumentation in der Rheumatologie einfach und effektiv zu gestalten, um Zeit für die Patienten nutzen zu können. Sie merken meine Begeisterung!